Implantation

Was ist ein Implantat und wann ist es indiziert?
Heutzutage bestehen die meisten Implantate aus Titan, welches sehr gewebefreundlich ist. Die Oberfläche von Implantaten ist meistens durch spezielle Verfahren aufgeraut und mit Gewinden versehen, um eine zusätzliche Retention zu schaffen. Manche Implantate haben eine zylindrische Form, manche sind konisch. Verschiedene Untersuchungen ergaben, dass die konischen, aufgerauten und mit Gewinde versehenen Implantate die höchste Primärstabilität, und damit beste Knochenheilung erzielen können. Hierbei soll nicht vergessen werden, dass der Erfolg einer Implantation auch von anatomischen Gegebenheiten, sowie von Knochenqualität und –quantität abhängig ist. Das Problem der prothetischen Versorgung einseitig verkürzter Zahnreihe, stark atrophierter zahnloser Kiefer und Einzelzahnlücke hat die Entwicklung enossaler Fixierungsmöglichkeiten stark gefördert.
Die Operation für Implantation erfolgt ambulant. Nach einer Wartezeit von 6 bis 12 Wochen können die Implantate mit Suprakonstruktion versehen werden. Auf Wunsch des Patienten kann die Operation auch unter bestimmten Umständen in Narkose erfolgen.
Heutzutage bezuschussen auch die gesetzlichen Krankenklassen die Implantation.



